BPtK 06. November 2013
Berufliche Wiedereingliederung von Menschen mit psychischen Erkrankungen verbesserungswürdig

BPtK fordert psychotherapeutische Expertise stärker einzubeziehen

Die berufliche Integration psychisch kranker Langzeitarbeitsloser ist verbesserungswürdig. Dies geht aus einer Analyse des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Als Gründe nannten die Experten unter anderem ein ungenügendes Wissen der Vermittlungsfachkräfte hinsichtlich psychischer Erkrankungen sowie das Fehlen von Vermittlungskonzepten, die an die Bedürfnisse der Menschen mit psychischen Erkrankungen angepasst sind. Ferner führe ein Mangel an ambulanten Therapieangeboten dazu, dass sich die Erwerbsintegration deutlich verzögere. Die Bundespsychotherapeutenkammer fordert, die psychotherapeutische Expertise stärker in die berufliche Integration einzubeziehen und den Zugang zur psychotherapeutischen Versorgung innerhalb akzeptabler Wartezeiten sicherzustellen.

In der Studie wurden die arbeitsmarktbezogenen Probleme psychisch kranker Arbeitssuchender untersucht. Sie zeigt, dass Hartz-IV-Empfänger häufiger unter psychischen Störungen leiden als Beschäftigte. Bei einem Drittel der Langzeitarbeitslosen wird innerhalb eines Jahres eine psychische Erkrankung diagnostiziert.

Links:

IAB-Forschungsbericht

Updates

BPtK-Ratgeber Flüchtingshelfer ist online  [mehr]

BPtK-Ratgeber Flüchtingseltern ist online  [mehr]

Download "Reimbursement" here [mehr]

Türkçe “Masrafların Karşılanması” nu buradan indirebilirsiniz [mehr]

Patienteninformationen

Hier werden Sie direkt zu den Patientenseiten der BPtK weitergeleitet [mehr]

Termine

23.06.2016
Weiterentwicklung des Psych-Entgeltsystems [mehr]

30.06.2016
3. Fachtagung Schnittstellen zwischen Arbeitsschutz, Rehabilitation und Psychotherapie [mehr]

19.11.2016
29. Deutscher Psychotherapeutentag [mehr]

Psychotherapeutensuche