BPtK 23. Februar 2016
Flüchtlinge in psychotherapeutischer und ärztlicher Praxis

BAfF informiert über die Behandlung traumatisierter Flüchtlinge

Im Jahr 2015 sind mehr als eine Million Flüchtlinge in Deutschland angekommen. Viele von ihnen sind körperlich und seelisch krank. Was bei der Behandlung von Flüchtlingen in der psychotherapeutischen und ärztlichen Praxis zu beachten ist, hat die Bundesweite Arbeitsgemeinschaft der psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF) in einer neuen Broschüre zusammengestellt. Sie beantwortet häufig gestellte Fragen, z. B. zum Aufenthaltsstatus und zu Kostenträgern für ärztliche und psychotherapeutische Leistungen sowie auch zur Honorierung von Dolmetschern. Sie informiert ferner allgemein über traumatische Erlebnisse und Erkrankungen, beschreibt, wie sich traumatische Erfahrungen bei Flüchtlingen auf die Gesundheit und das alltägliche Leben auswirken können und wie dies auch die Beziehungen zwischen Patienten und Psychotherapeuten bzw. Ärzten beeinflussen kann.

Die Broschüre steht auf der Homepage der BAfF zum Download bereit oder kann für einen Unkostenbeitrag von zwei Euro bestellt werden.

Links:

Publikation der BAfF: Flüchtlinge in unserer Praxis - Informationen für ÄrztInnen und PsychotherapeutInnen

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