BPtK 29. März 2011
Für einen gemeinsamen Beruf der Psychotherapeuten

4. Bundeskonferenz PiA am 22.03.2011 in Berlin

Am 22.03.2011 fand die 4. Bundeskonferenz der Psychotherapeuten in Ausbildung (PiA) in Berlin statt. Es waren 15 PiA-Vertreter aus zehn Bundesländern anwesend. Zentrale Punkte der Diskussion waren die Reform der Psychotherapeutenausbildung, das neue Versorgungsgesetz (Reform der Bedarfsplanung), die Anträge zur Muster-Weiterbildungsordnung auf dem nächsten Deutschen Psychotherapeutentag (DPT) sowie die zukünftige Einbindung der PiA in ihre jeweiligen Landespsychotherapeutenkammern (z. B. unterschiedliche Formen der Mitgliedschaft).

Florian Hänke, Stuart Massey Skatulla, Wiebke Rappen

Bei den Wahlen der PiA-Sprecher wurde Florian Hänke in seinem Amt als Sprecher der Bundeskonferenz PiA bestätigt (13 Ja-Stimmen, eine Enthaltung; Berlin). Als stellvertretende Sprecher wurden Stuart Massey Skatulla (13 Ja-Stimmen, eine Enthaltung; Hessen) und Wiebke Rappen (13 Ja-Stimmen, eine Enthaltung; Bremen) gewählt. Die Bundeskonferenz PiA bedankt sich bei Judith Seha für ihr wertvolles Engagement im letzten Jahr.
Nach einem DPT-Beschluss aus dem vergangenen Jahr gibt es neben dem Sprecher der Bundskonferenz nun zwei gleichberechtigte stellvertretende Sprecher. Zudem trifft sich die Bundeskonferenz PiA nun zweimal jährlich. Die Bundeskonferenz PiA diskutierte aus diesem Grund darüber, wie das Gremium in Zukunft arbeiten soll, um die neuen Chancen zur Zusammenarbeit optimal zu nutzen. Geplant ist, zukünftig stärker in Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themen zu arbeiten.
In einem kurzen Bericht stellten die PiA-Sprecher fest, dass 2010 ein sehr arbeitsintensives und spannendes Jahr für die Bundes-PiA-Vertretung war und das Gremium zunehmend um Stellungnahmen gebeten wird. Auf dem 16. DPT wurde eine historische Entscheidung zur Reform der Psychotherapeutenausbildung getroffen. Die Bundeskonferenz PiA hatte sich für eine solche Reform ausgesprochen und ein Statement der Bundeskonferenz PiA an die Delegierten des DPT geschickt. Auf dem 17. DPT hatte die Bundeskonferenz PiA erstmals eigene Anträge erfolgreich eingebracht. Zurzeit verfolgt die Bundeskonferenz PiA gespannt die Gespräche zwischen den Hoch- und Fachhochschulvertretern der Bereiche Soziale Arbeit/Pädagogik mit dem Vorstand der Bundespsychotherapeutenkammer über die aktuellen Zulassungsvoraussetzungen zur Psychotherapeutenausbildung. Die Bundeskonferenz PiA bekräftigte, dass sie sich für einen gemeinsamen Beruf der Psychotherapeuten einsetzt, der psychologische sowie pädagogische Zugänge berücksichtigt. Zudem muss durch eine Reform in jedem Falle die psychotherapeutische Versorgung für Kinder und Jugendliche nachhaltig gesichert werden. Von berufspolitischen Ränken nahm die Bundes-PiA-Vertretung Abstand.

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