BPtK 01. Juli 2015
Unabhängige Patientenberatung gefährdet

BPtK kritisiert, dass zukünftiger Dienstleister auch für Krankenkassen arbeitet

Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) sieht die bisher unabhängige Patientenberatung gefährdet. Künftig soll ein neuer Dienstleister die unabhängige Information und Beratung der Patienten im deutschen Gesundheitssystem übernehmen und sich ihrer Beschwerden annehmen. Dieser Dienstleister arbeitet nach eigenen Angaben bereits für gesetzliche Krankenkassen, z. B. AOK Plus, AOK Sachsen-Anhalt und BARMER GEK. Auf seiner Internetseite beschreibt er auch den Geschäftsbereich „Versorgungsmanagement durch Patienten Coaching“. Ziel dieses Geschäftsbereich sei u. a. die „Vermeidung von Krankengeldzahlungen“, z. B. bei Depressionen. Gerade das Krankengeldmanagement war häufig Gegenstand der Patientenanfragen bei der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland.

„Zukünftig könnte es passieren, dass sich Versicherte bei einem Dienstleister über ihre Krankenkasse beschweren, für die dieser auch Patientencoaching durchführt“, kritisiert BPtK-Präsident Dr. Dietrich Munz die geplante Entscheidung des GKV-Spitzenverbandes. „Ein unabhängiges Informations- und Beratungsangebot ist so nicht gewährleistet.“

Downloads

Updates

BPtK-Ratgeber Flüchtingshelfer ist online  [mehr]

BPtK-Ratgeber Flüchtingseltern ist online  [mehr]

Download "Reimbursement" here [mehr]

Türkçe “Masrafların Karşılanması” nu buradan indirebilirsiniz [mehr]

Patienteninformationen

Hier werden Sie direkt zu den Patientenseiten der BPtK weitergeleitet [mehr]

Termine

23.06.2016
Weiterentwicklung des Psych-Entgeltsystems [mehr]

30.06.2016
3. Fachtagung Schnittstellen zwischen Arbeitsschutz, Rehabilitation und Psychotherapie [mehr]

19.11.2016
29. Deutscher Psychotherapeutentag [mehr]

Psychotherapeutensuche

Publikation der BAfF