Gesetze/Bundestag 04. Februar 2019
Bundesregierung setzt auf Reform der Bedarfsplanung

Monatelange Wartezeiten auf psychotherapeutische Behandlung verringern

Psychisch kranke Menschen warten Monate auf eine psychotherapeutische Behandlung. Das räumt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf die Kleine Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ein (Bundestagsdrucksache 19/7316). Die Bundesregierung erkennt an, dass eine Ursache für die langen Wartezeiten fehlende Psychotherapeuten sein können. Sie sieht die Notwendigkeit, diese Wartezeiten zu verringern.

Dies soll auch mit der Reform der Bedarfsplanung gelingen, die der Gemeinsame Bundesausschuss nach dem Terminservicegesetz bis zum 1. Juli 2019 umzusetzen hat. Die Bundesregierung kündigte an, die Wirkung der Reform aufmerksam zu beobachten.

Die Einführung der psychotherapeutischen Sprechstunde und der Akutbehandlung hat nach Einschätzung der Bundesregierung schnellere erste Termine beim Psychotherapeuten ermöglicht. Ihr liegen zugleich keine konkreten Informationen darüber vor, dass bestimmte Patientengruppen beim Zugang zur Psychotherapie systematisch benachteiligt werden.

Links:

Bundestagsdrucksache 19/9316 - Antwort auf die Kleine Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

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