BPtK 06. Oktober 2008
Filmfestival "Verrückt nach Leben"

Am Donnerstag, dem 09.10.2008, beginnt das Filmfestival "Verrückt nach Leben" in Berlin. Die Spiel- und Dokumentarfilme erzählen von der Gedanken- und Gefühlswelt Heranwachsender, berichten vom alltäglichen Wahnsinn jugendlicher Lebenswelten und zeigen, was Jugendliche stark machen kann.

Das Festival präsentiert bis Ende 2009 zwölf aktuelle nationale und internationale Filmproduktionen zum Thema "Psychische Gesundheit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen". Dazu gibt es Gespräche mit Filmhelden und Filmemachern, Aktionen und Partys. Näheres unter: www.ausnahmezustand-filmfest.de

Das Filmfestival wird organisiert von "Verrückt nach Leben" zusammen mit EYZ Media/BFilm. Die beiden Veranstalter engagieren sich "für ein Stück mehr Normalität im Umgang mit psychischen Krisen und Krankheiten". Durch das Festival sollen regionale Netzwerke für junge Menschen mit psychischen Gesundheits- und Verhaltensproblemen unterstützt und Schulen und Multiplikatoren sensibilisiert werden. Die BPtK ist Kooperationspartner der Initiative.

Prof. Dr. Rainer Richter, Präsident der Bundespsychotherapeutenkammer, zum Filmfestival: "Gefühle sind herrlich, wenn wir verliebt sind. Gefühle sind niederschmetternd, wenn wir einen Menschen verlieren. Gefühle sind manchmal nicht zu spüren und manchmal stark und eigenmächtig. Gefühle treiben voran oder lähmen. Gefühle können helfen, etwas zu erreichen, oder einem im Weg stehen. Gefühle sind nicht immer eindeutig, sondern oft verwirrend und wechselhaft. Manchmal sind uns sogar unsere eigenen Gefühle fremd.

Gefühle drücken aus, was uns ausmacht, was uns quält und was wir uns wünschen. Eigene Gefühle auszudrücken und sich von anderen verstanden zu fühlen, kann glücklich machen. Gefühle von anderen zu lesen, kann stark verbinden. Über Gefühle sprechen kann helfen, mit sich und anderen besser klarzukommen.

Manchmal beherrschen beängstigende oder bedrohliche Gefühle alles andere. Dann leiden wir an unseren Gefühlen, sie drohen, uns aus der Bahn zu werfen. Auch darüber kann man lernen zu sprechen. Das Gespräch über Gefühle kann helfen, aus einer Sackgasse herauszufinden und neue Wege auszuprobieren. Gefühle sind großartig und fürchterlich. Gefühle zu leben, will gelernt sein."

Die Filme sollen einen Anstoß für Gespräche mit nahe stehenden Menschen geben. Mit diesen über Gefühle zu sprechen, kann helfen, Krisen zu bewältigen, und ist damit ein wichtiger Beitrag zur Vorbeugung psychischer Krankheiten.

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