11. März 2020

Homosexualität und Transgeschlechtlichkeit sind keine Krankheiten

BPtK: Anhörung zum Verbot von Konversionsmaßnahmen

Homo- und Transgeschlechtlichkeit sind weder pathologische Fehlentwicklungen noch psychische Erkrankungen. Die Veränderung homosexueller in heterosexuelle Orientierung ist kein Therapieziel in einer psychotherapeutischen Behandlung. Dies gilt auch genauso für Versuche, die selbst empfundene Geschlechtsidentität zu unterdrücken. Beides verstößt gegen allgemein anerkannte medizinische und psychotherapeutische Standards und ist berufsrechtlich bereits verboten. Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) begrüßt daher das geplante Verbot von Maßnahmen, die auf die Veränderung oder Unterdrückung der sexuellen Orientierung oder der selbst empfundenen geschlechtlichen Identität gerichtet sind.

Die Begriffe der Behandlung oder Therapie unterstellen jedoch weiterhin, dass es dabei um die Heilung von Krankheiten geht. Die BPtK spricht sich daher dafür aus, im Gesetz auf die Begriffe „Behandlung“ oder „Konversionsbehandlung“ zu verzichten und diese durch „Maßnahmen“ oder „Konversionsmaßnahmen“ zu ersetzen.

BPtK-Praxis-Info "Coronavirus" (aktualisierte Fassung: 25.03.2020)

BPtK-Praxis-Info "Videobehandlung"

Updates

BPtK-Newsletter 1/2020 ist online [mehr]

BPtK-Newsletter 4/2019 ist online [mehr]

BPtK-Praxis-Info "Videobehandlung" ist online [mehr]

Neues Internetangebot
Wege zur Psychotherapie

BPtK-Broschüre "Paths to Psychotherapy" ist online [mehr]

BPtK-Broschüre "Psikoterapiye giden yollar" ist online [mehr]

Wie Sie uns vielleicht noch nicht kennen - Berufsporträts von Psychotherapeuten

Psychotherapeutensuche