Gegen das Vergessen
BPtK zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus
Am heutigen Holocaust-Gedenktag gedenkt die BPtK der Millionen Opfer des nationalsozialistischen Terrorregimes, die entrechtet, verfolgt und ermordet wurden. Wir erinnern und wir tragen Verantwortung, die schrecklichen Menschheitsverbrechen niemals zu vergessen.
Auch Hunderttausende Menschen mit psychischen Erkrankungen und Behinderungen zählten zu den Opfern des menschenverachtenden NS-Regimes. Sie wurden ausgegrenzt, entrechtet, zwangssterilisiert und ermordet. „Die Erinnerungskultur muss in allen gesellschaftlichen Bereichen und auch im Gesundheitswesen gelebt werden. Auch Vertreter*innen der Heil- und Gesundheitsberufe waren Täter*innen. Die Taten und die Schuld aufzuarbeiten, zu erforschen und sichtbar zu machen, ist Teil der professionellen und ethischen Verantwortung“, so Dr. Andrea Benecke, Präsidentin der Bundespsychotherapeutenkammer.
Erinnern heißt auch, aus der Vergangenheit zu lernen. Das Schicksal der Opfer verpflichtet uns zum Einsatz für eine starke Demokratie, die die Würde und Freiheit jedes Menschen schützt und das Grundgesetz lebt. „Nie wieder“ – das ist die klare Haltung des Berufsstandes, sich Ausgrenzung, Antisemitismus, Diskriminierung, Stigmatisierung, Intoleranz und jeder Form von Gewalt entschieden entgegenzustellen.
Veröffentlicht am 27. Januar 2026