12. Februar 2021

Fast jedes dritte Kind ist psychisch auffällig

Starke Belastung durch die Corona-Pandemie

Weit über 80 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland leiden unter dem erneuten Lockdown während der zweiten Coronawelle. Fast jedes dritte Kind ist momentan psychisch auffällig, vor der Pandemie traf dies nur auf jedes fünfte Kind zu. Zugenommen haben vor allem Ängste und psychosomatische Beschwerden. Kinder sind niedergeschlagen, gereizt, haben Kopf- oder Bauchschmerzen oder können nicht einschlafen.

Das sind die zentralen Ergebnisse der COPSY-Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, in der die psychische Gesundheit und Lebensqualität von Kindern und Jugendlichen während der Pandemie untersucht wird. Bereits im Mai und Juni 2020 wurden dafür mehr als 1.000 Kinder und Jugendliche und über 1.500 Eltern befragt. Nun liegen der Ergebnisse der zweiten Befragungswelle von Mitte Dezember bis Mitte Januar vor.

Auch Familien kommen immer mehr an ihre Grenzen. Bereits im ersten Lockdown hatten 27 Prozent der Kinder berichtet, sich häufiger zu streiten. 37 Prozent der Eltern gaben an, dass Streitereien mit den Kindern häufiger eskalierten. Besonders der eingeschränkte Schulunterricht und das Home-Schooling belasten fast jedes zweite Kind stärker als noch beim ersten Lockdown.

BPtK-Hintergrund "Corona-Pandemie und psychische Erkrankungen"

BPtK-Praxis-Info "Coronavirus" (aktualisierte Fassung: 29.03.2021)

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